Ja, ich unterstütze den Einwohnerantrag zur Sicherung der Kleingartenflächen in Hannover!

In Göttingen, Magdeburg, Hamburg, München, Berlin…und in noch mehr deutschen Städten setzen sich Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der wohnungsnahen, innerstädtischen Grün- und Kleingartenflächen ein. EinwohnerInnen gründen Initiativen, starten Petitionen, sammeln erfolgreich tausende von Unterschriften – fordern mehr direkte Demokratie. Auch WIR in Hannover!

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[aio_button align=“left“ animation=“pulse“ color=“red“ size=“medium“ icon=“ok“ text=“Download Unterschriftenliste Einwohnerantrag“ relationship=“dofollow“ url=“http://www.einwohnerantrag-hannover.de/wp-content/uploads/2013/11/131027-Kleing%C3%A4rten-dauerhaft-sichern-Einwohnerantrag-an-den-Rat-der-LHH-gem.-%C2%A731-NKomVG-Version-27.10.2013.pdf“]

Kleingärten bieten zusammenhängende Flächen unversiegelten Bodens. Solcher Boden ist buchstäblich die Grundlage aller Existenz. Er schützt uns und unsere Umwelt, denn: Er ist Schadstofffilter bei der Trinkwassergewinnung, er ist Wasserspeicher und schützt daher vor Hochwasser, er speichert Kohlenstoff und mindert dadurch den Treibhauseffekt. Er sorgt gerade in Städten für Kühlung und bessere Luft an heißen und smogreichen Tagen. „Genug Gründe, unseren Boden zu erhalten und zu bewahren.“ (Aus: Bodenschutz in Hannovers Kleingärten, Stadt Hannover 2012).

Foto: eyelab / photocase.com
Foto: eyelab / photocase.com

Wenn außerdem in den Gärten naturgemäß gewirtschaftet wird, dann entsteht Lebensraum für zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere, wie Vögel, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Igel, Wildstauden, Obstbäume, Gehölze. Viele von ihnen sind in ihrer Existenz stark gefährdet. Was bedeutet „naturgemäß“? Heimische Gehölze pflanzen, alte Bäume – auch Obstbäume – erhalten, Kompost statt Torf verwenden, keine synthetischen Mineraldünger verwenden, keine Insektizide und Herbizide benutzen, kein Streusalz.

Derzeit werden allein in Niedersachsen täglich 11 Fußballfelder versiegelt und verbaut. Wenn auch Sie der Meinung sind, dass dem Einhalt geboten werden muss, dann können Sie schon hier im städtischen Bereich ansetzen und die Stadtpolitik beim Wort nehmen! Denn sie plant, zahlreiche Gärten in Bauland umzuwidmen.

Wir bitten Sie, Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannten den angefügten Einwohnerantrag (Antragstext beachten!) zu unterschreiben. Denn die Gärten sind nicht nur für die Kleingärtner wichtig, sondern dienen allein als Gartenland und zudem als öffentlicher Raum jedem Stadtbewohner. 8000 Unterschriften werden benötigt. Der BUND – Hannover und der NABU Hannoverscher Vogelschutzverein unterstützen diese Aktion. Senden Sie das von Ihnen ausgedruckte Antragsblatt mit ihrer Unterschrift und gegebenenfalls weiteren gesammelten Unterschriften an eine der beiden angegebenen Adressen zurück, die Sie am Ende des Unterschriftenformulars finden. Die Unterschriften werden zunächst von uns gesammelt und anschließend zur Prüfung an den Rat der Stadt Hannover eingereicht. Wir danken Ihnen sehr!

Viele Grüße

Susanne Leibold und Karsten Plotzki [aio_button align=“none“ animation=“none“ color=“green“ size=“medium“ icon=“ok“ text=“Download Unterschriftenliste Einwohnerantrag“ relationship=“dofollow“ url=“http://www.einwohnerantrag-hannover.de/wp-content/uploads/2013/11/131027-Kleing%C3%A4rten-dauerhaft-sichern-Einwohnerantrag-an-den-Rat-der-LHH-gem.-%C2%A731-NKomVG-Version-27.10.2013.pdf“] Einwohnerantrag an den Rat der Landeshauptstadt Hannover gem. § 31 NKomVG Die unterzeichnenden Einwohnerinnen und Einwohner Hannovers beantragen eine Änderung des Wohnkonzepts 2025. Laut Drucksache Nr. 0840/2013 ist auch die Bebauung von Kleingärtenflächen geplant. Wir fordern: Flächen, die im Flächennutzungsplan als Kleingärten  ausgewiesen sind,  dürfen nicht in Anspruch genommen werden.  An geltendem Planungsrecht ist festzuhalten, um die ausgewiesenen Kleingartenflächen in Hannover dauerhaft zu sichern. Begründung: Gemeinsam mit den Kleingärtnern möchten wir uns als Bürger der Stadt Hannover für den Fortbestand der Kleingartenareale und deren vielfältige Nutzung einsetzen. Die Kleingärtner leisten einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Klimaverbesserung in der Stadt, zu Boden-und Artenschutz und zur Landschaftsvielfalt. Sie fördern somit die Erhöhung der Lebensqualität für alle Bürger. Kostendeckungsvorschlag:  Die Pachteinnahmen für die Kleingartenflächen im Grundbesitz sind langfristig höher zu bewerten als die einmaligen Veräußerungsgewinne. Es sind nur die übrigen Flächenpotentiale im Wohnkonzept 2025 weitergehend zu berücksichtigen. 131027 Kleingärten dauerhaft sichern Einwohnerantrag an den Rat der LHH gem. §31 NKomVG Stand 27.10.2013 Die Unterzeichnenden werden durch folgende Vertretungsberechtigte vertreten: Susanne Leibold, Kühnsstr. 9, 30559 Hannover, geb. am 18.02.1945,  Karsten Plotzki, Heidering 46d, 30625 Hannover, geb. am 20.08.1970. [aio_button align=“none“ animation=“flash“ color=“red“ size=“medium“ icon=“ok“ text=“Download Unterschriftenliste Einwohnerantrag“ relationship=“dofollow“ url=“http://www.einwohnerantrag-hannover.de/wp-content/uploads/2013/11/131027-Kleing%C3%A4rten-dauerhaft-sichern-Einwohnerantrag-an-den-Rat-der-LHH-gem.-%C2%A731-NKomVG-Version-27.10.2013.pdf“]