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8810 Unterschriften an die hannoversche Umweltdezernentin übergeben

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Übergabe der Unterschriftenlisten an die erste Stadträtin Frau Tegtmeyer-Dette (vorne in der Mitte) vor dem Rathaus in Hannover von den vertretungsberechtigten Karsten Plotzki und Susanne Leibold mit einigen UnterstützerInnen der Bürgerinitiative.

Am 10.12.2014 konnten wir insgesamt 8810 Unterschriften der ersten Stadträtin und Umweltdezernentin Frau Tegtmeyer-Dette übergeben. Die Unterschriften für den Einwohnerantrag zur dauerhaften Sicherung der Kleingartenflächen werden jetzt im Rathaus geprüft.  Mit einem Einwohnerantrag können Bewohnerinnen und Bewohner niedersächsischer Kommunen ein Anliegen auf die Tagesordnung des Stadtrates setzen. Geregelt ist die in §31 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes. Bisher einmalig in Hannover. Für Hannover mussten mindestens 8000 Unterschriften zusammenkommen. Die erforderliche Anzahl wurde damit ausreichend erlangt.

Die Lebensqualität Hannovers hängt in hohem Maße von einem ausreichenden Angebot an wohnungsnahen Grünflächen ab. Diese werden durch zu hohen Flächenverbrauch aufs Spiel gesetzt. Wir bringen uns als Bürgerinitiative mit dem Einwohnerantrag aktiv in den begonnenen Bürgerbeteiligungsprozess “Mein Hannover 2030″ ein.  Das Stadtentwicklungskonzepts “Mein Hannover 2030″ berücksichtigt bisher nicht ausreichend das Thema Umwelt- Natur- und Klimaschutz. Noch immer wird Umweltschutz dem Wachstumsbegriff der Wirtschaft untergeordnet. Dabei spricht die Fachwelt schon lange vom ökologischen Fußabdruck und dem Zeitalter der Postwachstumsökonomie.

 

WIR SIND ÜBER 8000!

Für 73 % der Hannoveraner ist die Nähe zu Grün-und Erholungsflächen der wichtigste Aspekt für die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld.(Quelle: Landeshauptstadt Hannover, Der Oberbürgermeister, Baudezernat, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, Bereich Stadtentwicklung: Schriften zur Stadtentwicklung 110, Repräsentativerhebung Wohnen in Hannover, Hannover, Dezember 2011, S.65, Abb. 44)

Die Lebensqualität Hannovers hängt in hohem Maße von einem ausreichenden Angebot an wohnungsnahen Grünflächen ab. Diese werden durch zu hohen Flächenverbrauch aufs Spiel gesetzt.

Die Stadt Hannover hat das Wohnbaukonzept 2025 aufgestellt und sieht im Zusammenhang damit vor, die öffentlich zugänglichen Kleingartenflächen in größerem Maße zu Bauland umzuwidmen und damit der Allgemeinnutzung zu entziehen.

Wir als eine Gruppe von Einwohnern Hannovers haben deshalb einen Einwohnerantrag initiiert, der zum Ziel hat, die im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Kleingartenflächen im Sinne aller Stadtbewohner dauerhaft zu sichern. Das gegenwärtige ungebremste Wachstum des Siedlungsraums in Hannover braucht neue, politisch gesetzte Grenzen. Der Einwohnerantrag ist eine Form der direkten Demokratie. Über 8000 Einwohner haben den Einwohnerantrag unterschrieben.

Bitte reicht noch Unterstützerunterschriften bis zum Montag, 8.12.2014 bei uns Vertretungsberechtigten ein, oder bringt sie am kommenden Mittwoch, den 10.12.2014 um 8.45 Uhr zur Übergabe der gesammelten Unterschriftenlisten an die erste Stadträtin Frau Tegtmeyer-Dette mit.

Wir Vertretungsberechtigte werden die gesammelten Unterschriftenlisten am kommenden

Mittwoch, den 10.12.2014 um 09.00 Uhr

Treffpunkt: Rathaushalle bei den Modellen, Trammplatz 2
30159 Hannover

an die erste Stadträtin Frau Tegtmeyer-Dette übergeben.

Herzlichen Dank an alle aktiven UnterstützerInnen und natürlich an die  Einwohnerinnen und Einwohner Hannovers die den Einwohnerantrag unterzeichnet haben.

Susanne Leibold und Karsten Plotzki